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Palmfett – Was du als Fitnesssportler unbedingt wissen solltest
Wenn du auf deine Ernährung achtest, ist dir auf Zutatenlisten sicher schon öfter Palmfett oder Palmöl begegnet. Es steckt in unzähligen Lebensmitteln – von Proteinriegeln * über Müslis bis zu Aufstrichen und Fertiggerichten. Doch wie bedenklich ist Palmfett wirklich für deine Gesundheit und deine Fitnessziele? Und worauf solltest du beim Kauf achten?
Was ist Palmfett überhaupt?
Palmfett wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen. Es ist ein pflanzliches Fett, das sich durch seine Hitzestabilität, lange Haltbarkeit und cremige Konsistenz auszeichnet – Eigenschaften, die es in der Lebensmittelindustrie besonders beliebt machen.
Du findest Palmfett in vielen Produkten, auch in vermeintlich „gesunden“ wie Proteinriegeln, Pflanzenmilch, Cerealien, Backwaren, Aufstrichen oder sogar Diätprodukten.
Industriell wird Palmfett nicht nur wegen seiner technischen Eigenschaften verwendet, sondern auch, weil es günstig, gut lagerbar und weltweit verfügbar ist. Doch genau diese breite Nutzung bringt Probleme mit sich – sowohl für die Gesundheit als auch für die Umwelt.
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Natives vs. raffiniertes Palmfett – ein großer Unterschied
Nicht jedes Palmfett ist gleich. Die Art der Verarbeitung spielt eine entscheidende Rolle – sowohl für die gesundheitliche Wirkung als auch für die Umweltbilanz.
Natives Palmfett
Natives Palmfett wird schonend mechanisch gepresst und kaum erhitzt. Dadurch bleiben wertvolle Nährstoffe wie Vitamin E und Carotinoide erhalten, die antioxidativ wirken und den Körper vor freien Radikalen schützen können.
Es hat eine rötlich-orange Farbe und einen charakteristischen, leicht nussigen Geschmack. In Europa ist es jedoch selten zu finden – vor allem, weil es ohne chemische Konservierung schneller verdirbt, aufwendiger in der Herstellung ist und daher teurer verkauft wird. In traditionellen Küchen Südostasiens und Afrikas hat es dagegen einen festen Platz – dort wird es nicht nur als Speisefett, sondern auch für medizinische Zwecke eingesetzt.
Raffiniertes Palmfett
Raffiniertes Palmfett wird industriell verarbeitet: Es wird stark erhitzt, gebleicht, desodoriert und chemisch behandelt, um Farbe, Geruch und Geschmack zu neutralisieren – damit es sich in möglichst vielen Produkten unauffällig einsetzen lässt. Dabei gehen nicht nur fast alle Nährstoffe verloren, sondern es entstehen auch problematische Nebenprodukte: Transfette, 3-MCPD und Glycidyl-Ester. Diese Stoffe stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und Organe wie die Nieren zu schädigen – vor allem bei regelmäßigem Verzehr, etwa durch Fertigprodukte, Backwaren oder Snacks.
Auch aus ökologischer Sicht ist die industrielle Produktion problematisch: Der hohe Verbrauch in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie trägt maßgeblich zur Abholzung von Regenwaldflächen bei.
Was Palmfett in deinem Körper bewirkt
Palmfett enthält viele gesättigte Fettsäuren, die in hohen Mengen problematisch sein können. Sie können:
- den Cholesterinspiegel erhöhen,
- das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern,
- entzündliche Prozesse im Körper fördern,
- langfristig zur Insulinresistenz beitragen.
Gerade wenn du auf Ziele wie Muskelaufbau, Fettabbau oder Leistungssteigerung hinarbeitest, ist eine entzündungsarme Ernährung entscheidend. Denn stille Entzündungen können nicht nur dein Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch die Regeneration nach dem Training verlangsamen.
Auch dein Hormonhaushalt kann durch übermäßigen Konsum von raffiniertem Palmfett aus dem Gleichgewicht geraten – insbesondere in Verbindung mit stark verarbeiteten Lebensmitteln.
Wie viel Palmfett ist zu viel?
Ein bisschen Palmfett wird dir nicht schaden – die Menge macht’s. Kritisch wird es, wenn du regelmäßig viele Fertigprodukte konsumierst, die fast alle Palmfett enthalten. Die Herausforderung: Viele nehmen täglich Palmöl auf, oft unbewusst. Wenn dieses Fett dann auch noch aus nicht-nachhaltiger Produktion stammt, kommen Umweltprobleme wie Abholzung und Biodiversitätsverlust hinzu.
Tipps für deinen Alltag:
- ✅ Zutatenlisten lesen – Palmöl, Palmfett, Palmkernfett etc. sind oft gut versteckt.
- ✅ Produkte mit dem Hinweis „ohne Palmöl“ bevorzugen.
- ✅ Auf Bio-Siegel achten – diese enthalten seltener problematisches Palmfett.
- ✅ Lieber zu natürlichen Fettquellen greifen: Olivenöl, Leinöl, Walnüsse, Avocados, Fisch.
- ✅ Meal Prepping* statt Fertiggerichte – spart Kalorien und Zusatzstoffe.
- ✅ Beim Snacking cleane Alternativen wählen – z. B. Energy Balls oder Nüsse statt Fertigriegel.
Fazit zum Palmfett
Palmfett ist nicht automatisch „schlecht“, aber die industriell verarbeitete Variante kann langfristig gesundheitsschädlich sein – vor allem bei regelmäßigem Konsum. Wenn dir deine Fitness, deine Gesundheit und eine gute Regeneration wichtig sind, behalte deinen Palmfett-Konsum bewusst im Blick.
Mit ein bisschen Planung und der richtigen Produktauswahl kannst du gesunde Fette ganz einfach in deine Ernährung integrieren – und dabei nicht nur deinem Körper, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun.
Bleib stark, bleib smart – und iss bewusst! 💪🌱
Beitragsbild: Image by wirestock on Freepik

Dt. Meister der GNBF 2012, GNBB Pro Athlet, aktiver Natural Bodybuilder, Premium Personal Trainer, LOOX- u. idealo-Experte und über 25 Jahre Know-how im Fitnessbereich. Referenzen: Zert. Personal Trainer, Fitnesstrainer A- u. B-Lizenz, mehrfach lizenzierter Ernährungsberater, Leistungssport-Bodytrainer, TRX Certified, BLACKROLL Recovery Expert, gepr. Fachpr. für Massage, Wellness & Prävention sowie Ernährungsberater f. Säuglinge & Kleinkinder.